Corona-Krise: Persönliche Worte an unsere Leserinnen und Leser

Persönliche Worte von Rektor Hansmann an die Grundschüler und deren Eltern

Sehr geehrte Eltern, liebe Kinder,

 

ich hoffe, dass es Ihnen und euch gut geht und die lange Zeit ohne Schule, wenn auch langsam, so doch zuverlässig sich ihrem Ende zuneigt. Früher gab es mal ein Lied das besagte: „Das schönste an der Schule sind die Ferien.“ Wenn wir Erwachsenen uns zurückerinnern, dann wissen wir auch noch genau, wie sehr wir uns auf die Ferien freuten. Besonders wenn das Wetter schön war.

 

Mein Sohn sagte mir jedoch unlängst, dass die langen Osterferien zwar echt cool gewesen wären, es aber langsam nerve, nicht die Freunde in der Schule zu sehen. Und der Sportunterricht, der würde auch sehr fehlen, beklagte er.

 

Vieles scheint Kindern doch Spaß zu machen in der Schule. Manche haben ein Lieblingsfach, das sie vermissen. Ich bin mir sicher, dass Sport, Englisch und Werken sehr beliebt sind. Das kann man beobachten. Aber auch Mathematik, Deutsch und Sachunterricht, sowie die Nebenfächer haben einige Fans.

Viele Kinder freuen sich die Lehrer und Lehrerinnen wiederzusehen. Diese möchten auch gern unterrichten, aber wir müssen uns alle noch etwas gedulden. Wenn am 4. Mai die vierten Klassen wieder in die Schule kommen können, wird einiges anders sein als gewohnt. Es wird geteilte Klassen geben und wir alle werden uns an viele Regeln halten müssen.

 

Wir müssen hartnäckig sein und die schwere Zeit durchhalten. Vielleicht, liebe Schülerinnen und Schüler, kann man es mit dem Lernen für eine schwere Arbeit vergleichen. Wenn wir alle zusammenhalten und uns bemühen die Verbreitung des Corona Virus aufzuhalten, bin ich mir sicher, dass wir Schritt für Schritt wieder zu einem normalen Leben und Schulleben zurückkehren können. 

 

Ich wünsche Ihnen und euch alles Gute und Gesundheit.

 

Bis bald, wir sehen uns in der Schule.

 

Timothy Hansmann

Rektor der Sünte-Marien-Schule in Wietmarschen



Worte der Ermutigung von Dechant Voßhage

Ein Bild aus den vergangenen Tagen hat sich mir tief eingeprägt: Papst Franziskus allein auf dem menschenleeren Petersplatz in Rom. Gebet für die Opfer der Corona-Pandemie. Wir haben eine ungewöhnliche Fastenzeit erlebt und ein so noch nie dagewesenes Osterfest gefeiert.

 

Wir wissen nicht, warum die Welt so ist, wie sie ist, aber wir dürfen mit guten Gründen auf Gottes Zusage vertrauen, dass er unser Leben in der Hand hält, es begleitet und führt, auch im größten Unglück und Elend.

 

Papst Franziskus ermutigt uns als Christen, uns nicht von der Welt abzuspalten, sondern auf die Verletzungen einzulassen, die körperlich, seelisch und geistlich unsere Zeit bestimmen. Der leere Petersplatz ist ein Bild für unsere Situation: wir haben keine fertigen Konzepte und Rezepte. „Erstens, kommt es anders – und zweitens, als man denkt.“

 

„Anders – steht für die Welt“, die wir nicht einfach in Besitz nehmen und unter Kontrolle bekommen, eben „anders“. Und dann wird einem manch-mal „ganz anders“. Dass es anders kommt, ist herausfordernd genug.

 

Ein Wort von Václav Havel, als Dissident immer wieder inhaftiert und später erster Staatspräsident der Tschechischen Republik, hat es so ausgedrückt:

„Je ungünstiger die Situation ist, in der wir unsere Hoffnung bewahren, desto tiefer ist die Hoffnung. Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht.

 

Sondern Hoffnung ist die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“ Das Menschenleben ist ein Wagnis, ob gläubig oder ungläubig: „Erstens, kommt es anders – und zweitens, als man denkt.“

 

Bei der Hoffnung geht es nicht darum, „dass etwas gut ausgeht und wie es ausgeht“, sondern dass wir das „Etwas, was wir erhoffen“ und „Wie wir es erhoffen“ Gott überlassen. Am Ende steht nicht ein gewünschtes „Etwas“, nicht mein erdachtes „Wie“, sondern ein DU!

 

Vielleicht ermutigt auch Sie der Liedruf aus Taize in diesen herausfordern-den Zeiten:

 

Meine Hoffnung und meine Freude 

Meine Stärke, mein Licht

Christus meine Zuversicht,

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht

(Gotteslob 365)



Bürgermeister Manfred Wellen informiert die Leserinnen und Leser des Wietmarscher Anzeigers zur Corona-Krise

Bei einem Blick in den aktuellen Wietmarscher Anzeiger stellen wir fest: 

 

Es fehlen die sonst üblichen Hinweise auf Veranstaltungen: Osterfeuer? Theater? Tage der offenen Tür? Alles abgesagt! Wer von uns hätte noch bis vor einigen Tagen gedacht, dass der Corona-Virus unser Land, ja fast die ganze Welt um uns herum, nahezu lahmlegen würde. Wir bekommen immer drastischere Maßnahmen zu spüren - häusliche Quarantäne bei Verdacht, Absagen von Veranstaltungen, Home-Office, Aufhebung der Schulpflicht, geschlossene Geschäfte. 

 

Die Ausbreitung des Virus soll verlangsamt werden, wir erhoffen uns Zeit - Tage, Wochen, Monate, in denen das Gesundheitssystem hält und Wissenschaftler an heilenden Medikamenten und schützenden Impfstoffen forschen können. Die verantwortlichen Personen in den Gesundheitsämtern oder Ministerien machen es sich nicht leicht – schwierige Entscheidungen waren und sind zu treffen und die Reaktionen der Menschen (insbesondere in den sozialen Netzwerken) sind oft alles andere als verständnisvoll. 

 

 

Jede noch so drastische Maßnahme wird am Ende das Ziel nicht erreichen können, wenn jede und jeder von uns die persönliche Einstellung nicht ändert: Nicht Egoismus – sondern Solidarität ist gefordert! Zuhause bleiben, Hygiene beachten, Verzichten – wir können mithelfen, dass sich atypische und schwere Verläufe (vornehmlich bei unseren älteren Mitmenschen und solchen mit Vorerkrankungen) nicht so häufen. In einem Kommentar der OsthessenNews habe ich einen sehr passenden Satz gelesen: „Paradox, dass Zusammenhalt in diesen Tagen Abstand bedeutet.“

 

Bitte nehmen Sie diese Krise ernst! Zeigen wir uns solidarisch mit denen, für die Corona lebensbedrohlich werden kann!

 

Herzlichst

 

Ihr Manfred Wellen

 

Bürgermeister

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Concordia Wietmarschen August Bökers
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